Media Partner


Kapital - revija za naložbo denarja

Der Gold-Crash

 18.08.2008

 Gold im freien Fall und die anderen Rohstoffmärkte auch. Goldpreis seit März - 25%. Was steckt dahinter? Physische Nachfrage immer noch hoch.

Von Zeit zu Zeit lösen sich Kursentwicklungen von fundamentalen Rahmenbedingungen. Das sieht man insbesondere bei der Preisbildung von Edelmetallen. Diese scheinen tatsächlich eher von der Terminbörse bestimmt zu sein als von der Realität.

Und diese sieht immer mehr danach aus, als wenn immer mehr Menschen Gold kaufen: In Münzen, in Barren, oder als Zertifikate.

Allein Xetra Gold verzeichnet stetig steigende Umsätze. Aber auch die Händler auf der Straße haben viel zu tun. Und das nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt.

So berichtet einer der größten Goldhändler in Großbritannien, dass die Leute teils in langen Schlangen bis auf der Straße gestanden hätten, um das Edelmetall zu kaufen. Auf Jahresbasis ist der Verkauf von Goldmünzen in GB um 81% gestiegen. In dieser Zahl spiegelt sich nur das sog. Strassengeschäft, also nicht die Käufe professioneller Kunden.

Der Goldhändler ATS Bullion meldet sogar, dass sich seine Umsätze verdoppelt hätten. Und Bullion Vault, einer der größten in GB, berichtet über eine Verdoppelung der Verkäufe von Goldbarren. Im zurückliegenden Jahr seien hier immerhin 7,5 Tonnen Gold über die Theke gegangen.

Die Mainstream Medien dagegen berichten das Gegenteil. So meint n-tv beispielsweise, die Anleger würden umschichten. Unter dem Titel "Anleger schichten um textet der Autor das blaue vom Himmel, locker aus den Presseagenturen übernommen. Anleger verabschiedeten sich vom Rohstoffboom und kauften Dollar, heißt es da. Dies wurde allerdings wohl einfach nur nachgeplappert, eine andere Erklärung kann es nicht geben. Doch auch andere Medien blasen ins gleiche Horn. Mit der Realität hat es gleichwohl nichts zu tun.

Lesen Sie die ausführliche Analyse bei www.mmnews.de

Quelle: goldseiten.de

5 Jahre – wenn sich vieles oder fast nichts verändern kann

 

Vor fünf Jahren haben wir für alle slowenischen Investoren den 1. Slowenischen Kongress der Edelmetalle und Rohstoffe organisiert. Schon auf dem ersten Kongress haben Slowenische und internationale Experten auf die Probleme der globalen Finanzen aufmerksam gemacht und Investitionen in Edelmetalle und Rohstoffe vorgeschlagen. Das Wichtigste ist der Schutz ihres Vermögens vor Entwertung und Streuung der Vermögenswerte.

 

Die Zeit hat gezeigt, dass der Schwerpunkt, auf den wir die Besucher unseres Kongresses aufmerksam gemacht haben, der richtige war, denn in den vergangenen 5 Jahren haben wir Zahlreiche Korrekturen auf den Aktienmärkten erlebt und wir sind noch immer in der größten Finanzkrise seit der großen Depression in der 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts. Auf der ganzen Welt, in Europa und in Slowenien versuchen wir die Fundamente des Währungssystems und Finanzsystems zu erhalten. Doch das Vertrauen in die Währungen und die Glaubwürdigkeit der öffentlichen Finanzinstitutionen wie z.B. Zentralbanken und Staatsapparate, die die Basis für Stabilität wie auch die Instabilität im Staat, in Regionen und in der Welt sind, wird immer kleiner. Leider hat sich die Problemlösungsweise in den letzten 5 Jahren nicht verändert und ihre Grundlage ist noch immer zusätzliches Verschulden und Steigerung des Verbrauchs. Es droht uns eine hohe Inflation, deshalb fragen sich nach fünf Jahren noch immer viele, wie sie ihr Vermögen schützen können. Wir laden sie am 14. und 15. Oktober zum 5. Kongress der Edelmetalle und Rohstoffe ein, wo sie die besten Antworten bekommen auf die Fragen: „Warum, wo und wie kann man heutzutage am besten das eigene Vermögen schützen und verstreuen?“


Peter Slapšak,
Direktor der Gesellschaft Elementum
www.peterslapsakblog.blogspot.com